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Richtig gut präsentieren – Tipps und Tricks

Feuchte Hände, Stottern, zerschossene Powerpoints … Das ist der Stoff, aus dem Job-Albträume gemacht sind. Präsentationen so zu halten, dass sie fesseln und nicht langweilen, dass das Publikum wirklich versteht, worum es geht (und es auch am nächsten Tag noch weiß) – das ist gar nicht so leicht. Mit diesen Tricks von Kargl lässt sich jedoch jedes Thema gut vorbereiten und umsetzen.

Behalten Sie den Fokus

Was möchte ich meinem Publikum erklären? Was soll meine Präsentation bewirken? Nutzen Sie in der Vorbereitung ein Whiteboard oder Flipchart, um Ihre Gedanken festzuhalten. Fokussieren Sie sich auf das Wesentliche und arbeiten Sie eine Kernbotschaft aus, um die sich Ihre Präsentation drehen soll. Diese sollte zu Beginn der Präsentation kurz umrissen werden. Behalten Sie sie während Ihres ganzen Vortrags im Hinterkopf und kommen Sie während und nach der Präsentation darauf zurück – das hilft Ihnen und Ihrem Publikum, beim Thema zu bleiben.

Argumentieren Sie stringent

Arbeiten Sie passend zur Kernbotschaft einige stichhaltige Argumente aus, um sie zu stützen. Versuchen Sie, so kurz und knapp wie möglich zu formulieren und verstricken Sie sich nicht in Details. Überlegen Sie dabei stets, was die wesentliche Information ist – und zwar für Ihr Publikum, nicht für Sie selbst.

Präsentieren Sie auf Flipchart und Whiteboard

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Mit Whiteboardmarkern können Sie Grafiken schnell entwerfen.

"Es sollen schon Menschen während Powerpoint-Präsentationen gestorben sein." Das ist schwarzer Humor mit wahrem Kern. Powerpoint-Präsentationen sind verlockend: Man kann schön viel Info auf kleinen Raum quetschen, Folien animieren, Videos einspielen und sich an der kleinen Fernsteuerung gut festhalten. In Wahrheit sind Powerpoints oft überfrachtet und unübersichtlich.

Brechen Sie mit den digitalen Sehgewohnheiten und visualisieren Sie Ihre Botschaften und Argumente während der Präsentation ganz analog: Auf einem Flipchart oder Whiteboard zum Beispiel! So sind Sie gezwungen, möglichst knapp und eindeutig zu formulieren und Ihr Publikum konzentriert sich auf Ihren Vortrag.

Whiteboardmarker oder Flipchartmarker, zum Beispiel von Staedtler, bekommen Sie natürlich in unserem Geschäft in Mülheim-Kärlich. Es gibt sie mit Rundspitzen oder Keilspitzen in unterschiedlichen Strichbreiten und Farben. Nutzen Sie diese große Produktpalette, um unterschiedliche Botschaften zu präsentieren: Zu einer Kernaussage in einer schönen und klaren Plakatschrift (die lässt sich am besten mit einem Marker mit Keilspitze umsetzen) in auffälligem Rot findet jedes Zuschauerauge schnell zurück. Besetzen Sie unterschiedliche Themen mit verschiedenen Farben, schreiben Sie deutlich und in ausreichender Größe. Die Marker sind sehr widerstandsfähig und halten auch großem Druck stand. Ihre Tinte fließt auch dann gut, wenn der Stift längere Zeit offen liegen geblieben ist. Mit Whiteboard- und Flipchartmarkern können Sie zwischen Argumenten Bezüge herstellen und auch mit Piktogrammen und Sketch Notes arbeiten – solche visuellen Notizen bleiben viel besser hängen!

Erzählen Sie Geschichten

Je weniger Text am Ende auf Ihrem Flipchart steht, desto besser. Denn Bilder bleiben einfach besser hängen. Dazu gehören auch die Bilder im Kopf. Und diese erzeugen Sie beim Publikum, indem Sie Geschichten erzählen – das wird auch "storytelling" genannt. Verpacken Sie ein vermeintlich uninteressantes Thema in eine Geschichte, so wird Ihr Publikum nicht nur zuhören, sondern sich auch noch am nächsten Tag daran erinnern. Greifen Sie dazu tief in Ihre Fantasie-Kiste: Storytelling darf abenteuerlich, märchenhaft oder realitätsfern sein – Hauptsache, es ist spannend und erklärt nebenbei Ihr Thema!

Sie stehen im Mittelpunkt: Körpersprache und Rhetorik

Sie werden schon gemerkt haben: Es geht um Sie! Um das, was Sie erzählen und visuell umreißen. Wer heute eine gute Präsentation halten möchte, braucht nicht nur ein gutes Thema – er muss es auch verkaufen können. Mit Körpersprache und Rhetorik nehmen Sie unwahrscheinlichen Einfluss auf Ihre Präsentation – im negativen wie im positiven Sinne. Sprechen Sie leise und schauen Sie viel auf Ihre Notizen, wirken Sie unsicher. Treten Sie mit festem Schritt auf und sprechen in klar strukturierten Sätzen, sehen Sie sofort selbstsicher aus. Fokussieren Sie sich deswegen stets auf Ihre Kernbotschaft und formulieren Sie einfache Sätze, in denen Sie sich nicht verhaspeln. Sprechen Sie laut und deutlich, blicken Sie ins Publikum und interagieren Sie mit ihm. Strecken Sie sich und treten Sie mit breiter Brust auf.
Wirklich überzeugend in Körpersprache und Rhetorik aufzutreten ist nicht ganz leicht. Schulungen und Workshops zu dem Thema lohnen sich! Ansonsten macht natürlich Übung den Meister: Versuchen Sie, möglichst viele Präsentationen zu verschiedensten Themengebieten zu halten und testen Sie aus, was bei Ihrem Publikum ankommt. Sie werden merken, wie Sie nach und nach Sicherheit auf dem Gebiet entwickeln werden.